ÖSTERREICHS SCHLÜSSEL ZUM ERFOLG
Zukunft
Wie werden wir in 20 Jahren leben? Wie werden wir reisen, mit welcher Energie werden wir heizen oder kühlen? Wie entwickeln sich der öffentliche Verkehr,
Kommunikationssysteme, die gesamte e-Mobilität?
Wenn es darum geht, die Zukunft zu gestalten, wenn es darum geht, Antworten auf diese Fragen zu finden,
dann sind Forschung, Technologie und Innovation die richtigen Instrumente. Um so erfreulicher ist es, dass Österreich einen beachtlichen Aufholprozess
zurückgelegt hat und nun auf Platz 6 der innovativsten EU- Volkswirtschaften liegt. Mein primäres Ziel ist es, die heimischen Unternehmen weiter zu ermutigen
und zu unterstützen, in Forschung & Entwicklung zu investieren.
Für ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit, für das allgemeine Wirtschaftswachstum, als Grundlage
für weitere Arbeitsplätze und letztlich für eine erfolgreiche Zukunft für uns alle.
Doris Bures
Bundesministerin für Verkehr,
Innovation und Technologie
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Mobilität
Die Zukunft der Mobilität bildet einen zentralen
Schwerpunkt der Aktivitäten des bmvit. Hierbei
geht es darum, den vielschichtigen Herausforderungen
durch den Einsatz innovativer Lösungen
und Technologien gerecht zu werden. Mobilität
muss sicher, nachhaltig und umweltfreundlich
sowie leistungsfähig und vor allem leistbar sein.
Der demografische Wandel, die Entwicklung der
Ballungszentren und gleichzeitige Abwanderung
aus den ländlichen Räumen, die Befriedigung
neuer Mobilitätsverhalten und wachsender Ansprüche
der BewohnerInnen bei gleichzeitiger
CO2-Reduktion und Erhöhung der Energieeffizienz
zählen zu den Kernherausforderungen für
Verkehrskonzepte und Mobilitätslösungen der
Zukunft. Nicht nur die Mobilität der Bevölkerung
muss entsprechend unterstützt und organisiert
werden, auch die logistischen Anforderungen
für die Wirtschaft müssen in vielerlei Hinsicht
gewährleistet werden.
KTM FREERIDE
Das bmvit konnte den Anstoß geben für ein Projekt, das zeigt, dass Spaß, Sport und Vernunft aus klimarelevanten Aspekten kein
Widerspruch sein müssen: KTM beweist das mit dem Freeride, einem „Zero Emission Motorbike“.
WAYS2NAVIGATE
Die Handy-Applikation „ways2navigate“ von Salzburg Research soll FußgängerInnen die Navigation in Städten erleichtern.
CITY CABLE CARS
CCC – „City Cable Cars“
zeichnen sich aus durch Geräuschlosigkeit, geringste Umweltbelastung und Kosteneffizienz.
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Energie
Der globale Umgang mit Energie, ihre Gewinnung und Verteilung, steht vor einem epochalen Wandel. Auch Österreich muss Konzepte für
Energiesysteme entwickeln, die technisch realisierbar, ökonomisch leistbar, gesellschaftlich tragfähig und vor allem umweltverträglich sind.
So sind die Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien weiter zu verbessern und alltagstauglich zu machen. Das erfordert auch eine
drastische Steigerung der Energieeffizienz; erst dadurch können die erforderlichen Energiedienstleistungen mit einem Minimum an
Ressourcenverbrauch und Umweltbelastung zur Verfügung gestellt werden.
Die größte Energiequelle bei der Gestaltung der
Energiezukunft, die nur darauf wartet, angezapft
zu werden, ist, Energie effizienter zu nutzen.
Hierfür sind Forschung und Technologieentwicklung
von zentraler Bedeutung.
GEBÄUDEINTEGRIERTE FOTOVOLTAIK
Unter gebäudeintegrierter Fotovoltaik, kurz GIPV genannt, versteht man die Kombination aus innovativer Architektur und ressourcenoptimierter Stromgewinnung.
LED BULB
Leuchtmittel auf Basis von Halbleitertechnologien sind eine revolutionäre und höchst energieeffiziente Entwicklung.
OREANIS
Die vermehrte Nachfrage nach Energiedienstleistungen erfordert sowohl den Ausbau als auch die Umstrukturierung heutiger Energiesysteme.
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Informations- und Komunigationstechnologie
Informations- und Kommunikationstechnologien sind das Nervensystem unserer modernen Wissensgesellschaft.
Um nur einige Beispiele zu nennen: Ein Auto der Top-Klasse braucht heute mehr Rechenleistung als seinerzeit die Apollo 14 bei ihrem Flug zum Mond.
Ob Straßenbahnen oder Waschmaschinen, Herzschrittmacher oder Prothesen, Musikinstrumente und Fotoapparate, sie alle enthalten IKT-Komponenten.
IKT-Entwicklungen spielen daher auch in allen
Schwerpunktthemen der österreichischen Innovationsforschung
– Energie, Verkehr, Prozesstechnologie, Sicherheit und Raumfahrt – eine bedeutende strategische Rolle. Eine IKT-Entwicklung kann in all diesen Bereichen
die Ausgangslage für eine entscheidende Weiterentwicklung sein: Auf Basis neuer Hard- oder Software können beispielsweise Methoden der industriellen
Fertigung revolutioniert werden.
SICHTBARE GESUNDHEITS-DATEN
Im Laufe einer Krankengeschichte sammeln sich unterschiedliche Daten in unterschiedlichsten Informationssystemen. Der IHExplorer, ein Projekt der FH
OÖ Campus Hagenberg, soll die Integration dieser Systeme unterstützen.
SELBSTSTEUERNDER KRAN
Ein Kran, der Bilder automatisch in Echtzeit analysieren und daraus Informationen für die Steuerung ableiten kann, wird zum Selbstfahrer.
MINDMEISTER: DEZENTRAL GEMEINSAM DENKEN
Gemeinsam Brainstormen und dabei an unterschiedlichen Orten sein, ist mit dem Einsatz des „Mindmeister“ des Grazer Know-Centers und der Münchner Firma Mindmeister kein Problem.
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Produktion
Jeder fünfte Euro in Österreich hängt an der heimischen Sachgüterproduktion. Die Herstellung von international konkurrenzfähigen Produkten ist maßgeblich für einen großen Teil des Wohlstands in
unserem Land. Umso größer ist die Herausforderung für Unternehmen und Forschung, auch zukünftig dieses Niveau zu halten und weiter auszubauen, um nachhaltig Wachstum und Arbeitsplätze zu sichern.
Unter dem Druck der globalisierten Produktion und angesichts steigender Rohstoffpreise werden die Kostenfrage und damit die Produktivitätssteigerung immer wichtiger. Doch auch die großen
gesellschaftlichen Herausforderungen wie Klima- und Umweltschutz verlangen nach innovativen, effizienteren Methoden. Und auch der demografische Wandel darf Österreichs Produktivität
nicht beeinträchtigen.
Das bmvit fördert marktnahe, kooperative Forschung und Kompetenzaufbau und unterstützt die nationale und internationale Vernetzung, um das Wirtschaftswachstum des industrialisierten und wissensbasierten
Standorts Österreichs weiter auszubauen und langfristig zu stärken.
NACHGIEBIGE ROBOTER
Auch Roboter müssen „sensibel“ sein, beispielsweise wenn sie zum Schleifen oder Polieren eingesetzt werden.
WENIGER CO 2- EMISSIONEN BEI DER STAHLPRODUKTION
Zehn Prozent der weltweiten CO2-Emissionen entstehen bei der Herstellung von Stahl.
ISOTEC: INTEGRIERTER ORGANISCHER SENSOR
Wie gut ist die Raumluft, wie sicher sind Lebensmittel?
Auf diese Fragen wird ISOTEC, ein
Projekt des steirischen Unternehmens AVL mit
der NanoTecCenter Weiz Forschungsgesellschaft
und der Joanneum Research Antworten
geben. Auch bei medizinischen Schnelltests
soll der flexible, organische Multianalytsensor
Verwendung finden.
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Menschen
Die großen gesellschaftlichen Herausforderungen - Klimaschutz, Mobilität, Energie, demografischer Wandel - sind Themenfelder, die nach Innovationen verlangen. Solche Innovationen werden von Menschen, die sich diesen Herausforderungen mit großer Neugierde und Begeisterung stellen, gefunden und umgesetzt. Das bmvit fördert diese Menschen und sorgt für Rahmenbedingungen, die ein exzellentes Forschungsniveau in Österreich ermöglichen.
Es sind die Menschen, die mit ihren Ideen und ihrer Begeisterung Forschungserfolge möglich machen. Das bmvit hat sich in den letzten Jahren intensiv mit der Förderung von ForscherInnen, den „Humanressourcen für Forschung, Technologie und Innovation“ beschäftigt. Chancengleichheit für Frauen und Männer, die Heranführung von Jugendlichen und die Gewinnung und Förderung von Forschern und Forscherinnen aus dem In- und Ausland für die anwendungsorientierte Forschung sind hierbei die Kernanliegen.
Ziel ist es, beginnend mit der (vor)schulischen Bildung bis hin zu den Karrierepfaden in Forschungsorganisationen und Unternehmen, nachhaltig Impulse zu setzen und konkrete Unterstützungsleistungen für die Menschen und Organisationen im Bereich Forschung, Technologie und Innovation anzubieten.
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POLITIK UND FORSCHUNG FÜR INNOVATION
Infrastrukturministerin Doris Bures mit Brigitte Bach, energy department des AIT
FRÜH ÜBT SICH
Bereits ganz junge Menschen können spielerisch einen Einblick in Forschung & Entwicklung gewinnen.
FORSCHUNG IST SPANNUNG
In Kooperation mit Partnern aus Wirtschaft und Bildung werden Jugendliche für wissenschaftliche Karrieren begeistert.
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